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AGB – Software-as-a-Service

Allgemeine Geschäftsbedingungen der JAY Solution GmbH, Eduard-Bodem-Gasse 1, 6020 Innsbruck, Österreich, für die Bereitstellung der Software JAYos (Software-as-a-Service), nachfolgend „der Anbieter“ genannt.
Aktuelle Fassung vom: 23.09.2026

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“ genannt) regeln die Bereitstellung und Nutzung der Software JAYos (nachfolgend „Software“ oder „Plattform“) durch den Anbieter gegenüber dem Kunden. Sie gelten für alle Softwarelizenz- und Nutzungsverträge, die der Anbieter mit seinen Kunden schließt. Für Agentur- und Beratungsleistungen gelten die gesonderten AGB des Anbieters.

1.2 Es werden keine Verträge mit Privatpersonen und Verbrauchern geschlossen. Der Kunde bestätigt, Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG bzw. § 1 UGB zu sein. Handelt es sich beim Kunden um einen Verbraucher, so ist dieser vor Vertragsschluss verpflichtet, auf seine Verbrauchereigenschaft hinzuweisen.

1.3 Der Anbieter erbringt sämtliche Leistungen ausschließlich unter Zugrundelegung dieser AGB. Abweichende AGB des Kunden werden zurückgewiesen, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung schriftlich zugestimmt.

1.4 Individuelle Vertragsabreden, insbesondere im Angebot, haben Vorrang vor diesen AGB. Zur Wirksamkeit derartiger Vereinbarungen ist eine Zustimmung des Anbieters in Textform notwendig.

1.5 Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen ab Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter weist in der Mitteilung gesondert auf diese Rechtsfolge hin. Im Fall eines Widerspruchs ist jede Partei berechtigt, den Vertrag gemäß Punkt 5 ordentlich zu kündigen.

2. Gegenstand der Leistungen und Erfüllung

2.1 Der Anbieter stellt dem Kunden für die Dauer des Vertrages die Software als Software-as-a-Service über das Internet zur Nutzung bereit. Die Software umfasst insbesondere Funktionen für CRM, Kontakt- und Lead-Verwaltung, Vertriebs-Pipelines, E-Mail- und SMS-Kommunikation, Terminbuchung, Formulare und Landingpages, Marketing-Automatisierungen sowie Reporting. Der konkrete Funktions- und Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Paket gemäß Angebot bzw. Preisübersicht.

2.2 Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Software. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht geschuldet. Ausgenommen sind insbesondere Zeiten notwendiger Wartungsarbeiten, Ausfälle beim Drittanbieter oder bei Hosting- und Telekommunikationsdienstleistern sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.

2.3 Die Einrichtung (Onboarding), individuelle Konfigurationen, die Erstellung von Automatisierungen, Vorlagen oder Inhalten sowie Schulungen sind nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie im Angebot ausdrücklich vereinbart wurden. Andernfalls werden solche Leistungen gesondert nach Aufwand verrechnet und unterliegen den Agentur-AGB des Anbieters.

2.4 Nutzungsabhängige Leistungen Dritter, insbesondere der Versand von SMS und E-Mails, Telefonie, Telefonnummern, WhatsApp-Nachrichten sowie KI-Funktionen, sind nicht im monatlichen Lizenzentgelt enthalten, sofern im Angebot nicht ausdrücklich anders vereinbart. Diese werden gesondert nach Verbrauch verrechnet, insbesondere über ein vom Kunden aufzuladendes Guthaben.

2.5 Die Software wird als Dienstleistung erbracht. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, etwa eine bestimmte Anzahl an Leads, Terminen oder Umsätzen. Dies gilt nicht, wenn ausdrücklich schriftlich Abweichendes vereinbart wurde.

2.6 Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung Dritter zu bedienen.

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1 Der Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen, Angebot und Annahme, zustande. Die Annahme kann insbesondere durch Unterzeichnung des Angebots, durch Bestätigung in Textform oder durch Abschluss des Bestellvorgangs über den Online-Checkout (Stripe) unter Akzeptanz dieser AGB erfolgen. Der Vertrag kann auch fernmündlich (Telefon, Videochat etc.) oder mündlich geschlossen werden.

3.2 Bei fernmündlich (insbesondere über Telefonat/Videochat) zustande kommenden Verträgen zwischen dem Anbieter und dem Kunden behält sich der Anbieter vor, diese zu Beweis- und Dokumentationszwecken aufzuzeichnen. Details können der Datenschutzerklärung des Anbieters entnommen werden.

3.3 Der Vertragsbeginn ist der Tag der Angebotsannahme.

4. Pflichten des Kunden und Nutzungsbedingungen

4.1 Der Kunde ist verpflichtet, die für die Einrichtung und Nutzung der Software notwendigen Informationen, Zugangsdaten und Mitwirkungshandlungen (z. B. Verifizierung von Domains, Telefonnummern oder Absenderadressen) binnen 14 Tagen ab Aufforderung des Anbieters bereitzustellen bzw. vorzunehmen. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen zulasten des Kunden und berühren die Pflicht zur Zahlung des Lizenzentgelts nicht.

4.2 Der Kunde hat seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Er ist für alle Handlungen verantwortlich, die unter seinen Zugangsdaten vorgenommen werden. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

4.3 Der Kunde darf die Software ausschließlich für eigene geschäftliche Zwecke und im Einklang mit den geltenden Gesetzen nutzen. Untersagt ist insbesondere:

- der Versand unerbetener Werbung (Spam) per E-Mail, SMS, WhatsApp oder Telefon ohne die nach § 107 TKG bzw. den jeweils anwendbaren Vorschriften erforderliche Einwilligung der Empfänger;
- die Speicherung oder Verbreitung rechtswidriger, beleidigender, irreführender oder Rechte Dritter verletzender Inhalte;
- Handlungen, die die Stabilität oder Sicherheit der Software beeinträchtigen, insbesondere automatisierte Massenabfragen, Reverse Engineering oder das Umgehen technischer Schutzmaßnahmen;
- eine Nutzung entgegen den Nutzungsbedingungen des Drittanbieters oder der angebundenen Dienste (z. B. Meta, Google, Telekommunikationsanbieter).

4.4 Der Kunde ist für die von ihm in der Software gespeicherten Daten und Inhalte sowie für eine rechtskonforme Kommunikation mit seinen Kontakten selbst verantwortlich. Er ist verpflichtet, regelmäßig eigene Sicherungskopien seiner Daten anzufertigen.

4.5 Verstößt der Kunde gegen Punkt 4.3, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang ganz oder teilweise vorübergehend zu sperren, bis der Verstoß beseitigt ist. Die Pflicht zur Zahlung des Lizenzentgelts bleibt davon unberührt.

4.6 Soweit nichts anderes vereinbart ist, erbringt der Anbieter grundsätzlich alle seine Leistungen nach dem Dienstleistungsrecht.

5. Laufzeit, Rücktritt und Kündigung

5.1 Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und hat keine Mindestlaufzeit, sofern im Angebot nicht ausdrücklich eine Mindestlaufzeit vereinbart wurde. Wurde eine Mindestlaufzeit vereinbart, kann der Vertrag frühestens zu deren Ablauf gekündigt werden.

5.2 Der Vertrag kann von beiden Vertragsparteien jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsletzten (Ende eines Kalendermonats) ordentlich gekündigt werden. Maßgeblich für die Fristberechnung ist der Zugang der Kündigung beim jeweils anderen Vertragspartner.

5.3 Die Kündigung bedarf der Textform. Eine Kündigung per E-Mail an office@jay-solution.com ist ausreichend. Eine Kündigung ausschließlich per Telefon, Chat oder über Funktionen innerhalb der Software ist nicht wirksam. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Kündigung sowie das Vertragsende in Textform.

5.4 Bis zum Wirksamwerden der Kündigung sind die vereinbarten Entgelte vollständig zu leisten. Bereits bezahlte Entgelte werden weder ganz noch anteilig rückerstattet. Ein Wechsel in ein höheres Paket ist jederzeit möglich; ein Wechsel in ein niedrigeres Paket gilt als Teilkündigung und unterliegt der Frist gemäß Punkt 5.2.

5.5 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Der Anbieter hat insbesondere das Recht, den Vertrag außerordentlich und mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn der Kunde

- mit der Zahlung von mindestens zwei Monatsentgelten trotz Fälligkeit und Mahnung in Verzug ist,
- trotz Aufforderung wiederholt oder schwerwiegend gegen Punkt 4.3 verstößt oder
- der Drittanbieter die Bereitstellung der Plattform an den Anbieter einstellt oder die Nutzung durch den Kunden untersagt.

5.6 Mit Vertragsende wird der Zugang des Kunden zur Software deaktiviert, ebenso die im Zuge des Systems erstellte Website geht mit Ende der Vertragszeit offline (sofern keine anderweitige Übernahmelösung zwischen den Parteien vereinbart wird). Zur Datensicherung nach Vertragsende gilt Punkt 10.4.

6. Verzug des Kunden

6.1 Befindet sich der Kunde im Zahlungsverzug, insbesondere weil eine Abbuchung über Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift fehlschlägt, behält sich der Anbieter vor, den Zugang zur Software nach erfolgloser Zahlungserinnerung bis zur vollständigen Begleichung des ausstehenden Betrages ganz oder teilweise zu sperren. Die Pflicht zur Zahlung des Lizenzentgelts bleibt während der Sperre bestehen.

6.2 Kosten, die dem Anbieter durch Rückbuchungen oder fehlgeschlagene Lastschriften entstehen, trägt der Kunde, sofern er diese zu vertreten hat.

6.3 Etwaige Schadenersatzansprüche bleiben davon unberührt. Der Anbieter muss sich jedoch das anrechnen lassen, was er sich infolge einer Kündigung an Aufwendungen erspart.

6.4 Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regeln des Verzugs.

7. Preise und Zahlungsbedingungen

7.1 Das Lizenzentgelt wird monatlich im Voraus verrechnet und ist jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums fällig. Abrechnungszeitraum ist der Kalendermonat. Für den ersten, angebrochenen Monat kann der Anbieter das Entgelt anteilig verrechnen. Einmalige Einrichtungsentgelte sind mit Vertragsabschluss fällig.

7.2 Sofern nicht explizit Abweichendes vereinbart wurde, verstehen sich alle Preise in Euro, netto und zuzüglich gesetzlicher Steuern und Abgaben, die vom Kunden zu tragen sind.

7.3 Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde ermächtigt den Anbieter, die fälligen Beträge einschließlich nutzungsabhängiger Entgelte gemäß Punkt 2.4 von der hinterlegten Zahlungsmethode einzuziehen. Diese Ermächtigung gilt bis auf Widerruf auch für die weitere Geschäftsverbindung. Der Kunde hat für eine ausreichende Deckung bzw. eine gültige Zahlungsmethode zu sorgen.

7.4 Rechnungen werden elektronisch an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse übermittelt.

7.5 Bei Verzug hat der Kunde Verzugszinsen in der Höhe von 9,2 % p. a. über dem Basiszinssatz zu leisten. Für Mahnungen fällt eine pauschalierte Aufwandsentschädigung in Höhe von EUR 25,00 netto an.

7.6 Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 2 Monaten zum Beginn eines Kalendermonats anzupassen, insbesondere bei geänderten Kosten des Drittanbieters. Im Fall einer Preiserhöhung von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, den Vertrag abweichend von Punkt 5.2 zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu kündigen.

8. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

8.1 Gegen Ansprüche des Anbieters kann der Kunde nur dann aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, wenn seine Gegenforderung unbestritten ist, ein rechtskräftiger Titel vorliegt oder die Gegenforderung in einem gegenseitigen Verhältnis zu dem jeweils betroffenen Anspruch steht.

8.2 Der Kunde ist nicht berechtigt, Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis ohne Zustimmung des Anbieters an Dritte abzutreten.

9. Haftung

9.1 Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für mittelbare Schäden, reine Vermögensschäden, entgangenen Gewinn und (Mangel-)Folgeschäden ist jedenfalls ausgeschlossen. Die Haftung ist auf die vertragstypischen, vorhersehbaren Schäden und der Höhe nach auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis bezahlten Lizenzentgelte begrenzt.

9.2 Haftung für leichte Fahrlässigkeit besteht nur für Schäden aus:
a) der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
b) der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Eine wesentliche Vertragspflicht ist eine Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

9.3 Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, Störungen, Funktionsänderungen oder Datenverluste, die auf den Drittanbieter der Plattform, auf angebundene Dienste (z. B. E-Mail-, SMS-, Telefonie- oder Social-Media-Anbieter) oder auf Umstände außerhalb seines Einflussbereichs zurückzuführen sind. Ebenso haftet der Anbieter nicht für die Sperrung von Absenderadressen, Telefonnummern oder Werbekonten durch Dritte.

9.4 Für Datenverluste haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden gemäß Punkt 4.4 entstanden wäre.

9.5 Der Anbieter haftet nicht für die Rechtmäßigkeit der vom Kunden über die Software versendeten Inhalte und Nachrichten sowie für unvollständige oder unrichtige Datenschutzerklärungen, Cookie-Erklärungen oder -Banner, Impressen, AGB oder Einwilligungserklärungen des Kunden, auch wenn der Anbieter eine Vorlage zur Verfügung stellt.

10. Datenschutz und Datensicherheit

10.1 Die Datenschutzerklärung des Anbieters ist unter folgendem Link abrufbar: https://kmu-digitalisieren.com/datenschutz

10.2 Soweit der Kunde über die Software personenbezogene Daten Dritter (insbesondere seiner Kontakte, Kunden und Interessenten) verarbeitet, ist der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Die Parteien schließen hierzu einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der Bestandteil dieses Vertrages ist.

10.3 Der Kunde nimmt zur Kenntnis und stimmt zu, dass der Anbieter Unterauftragsverarbeiter einsetzt, insbesondere den Drittanbieter der Plattform (HighLevel Inc., USA) sowie dessen Hosting-Dienstleister. Die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer erfolgt auf Grundlage geeigneter Garantien gemäß Art. 44 ff DSGVO, insbesondere der EU-Standardvertragsklauseln.

10.4 Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten (insbesondere Kontakte, Inhalte und Automatisierungen) vor Vertragsende über die in der Software verfügbaren Exportfunktionen zu sichern. Nach Ablauf von 30 Tagen nach Vertragsende ist der Anbieter berechtigt, sämtliche Kundendaten unwiderruflich zu löschen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Eine Unterstützung bei der Datenmigration wird auf Wunsch gesondert nach Aufwand verrechnet.

11. Nutzungsrechte und Urheberrecht

11.1 Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software im vertraglich vereinbarten Umfang (insbesondere Anzahl der Nutzer und Sub-Accounts) für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.

11.2 Alle Rechte an der Software, an der Marke JAYos sowie an den vom Anbieter bereitgestellten Vorlagen, Automatisierungen, Snapshots, Strategien, Konzepten und Inhalten verbleiben beim Anbieter bzw. dessen Lizenzgebern. Das Anbieten, Weiterverkaufen, Weitergeben an Dritte oder die Nutzung dieser Inhalte außerhalb der Software bzw. nach Vertragsende ist untersagt, sofern nicht schriftlich anders vereinbart.

11.3 Die vom Kunden in die Software eingebrachten Daten und Inhalte verbleiben beim Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter die für die Vertragserfüllung erforderlichen Rechte an diesen Daten und Inhalten ein.

12. Rechte Dritter

12.1 Der Kunde garantiert, dass die von ihm in die Software eingebrachten Inhalte (z. B. Texte, Bilder, Videos, Kontaktdaten) frei von Rechten Dritter sind oder die erforderlichen Genehmigungen und Einwilligungen, insbesondere für die Kontaktaufnahme und Werbung gegenüber seinen Kontakten, vorliegen.

12.2 Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter, einschließlich behördlicher Strafen und angemessener Kosten der Rechtsverteidigung, frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden oder aus Verstößen gegen Punkt 4.3 oder 12.1 entstehen.

13. Referenzwerbung

13.1 Der Kunde ist damit einverstanden, dass der Anbieter zum Zweck der Eigenwerbung den Namen und das Logo des Kunden zeitlich und örtlich unbeschränkt auf der Internetseite, den Social-Media-Auftritten und in etwaigen Print-Ausgaben verwenden und damit werben darf. Die Nutzung dessen gilt auch über eine Vertragszeit hinaus.

14. Gerichtsstand und anzuwendendes Recht

14.1 Als Gerichtsstand für alle sich zwischen dem Anbieter und dem Kunden ergebenden Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis wird das für den Sitz des Anbieters sachlich zuständige Gericht vereinbart. Ungeachtet dessen ist der Anbieter berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu klagen.

14.2 Soweit in diesem Text auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.

14.3 Die Parteien vereinbaren die Anwendbarkeit österreichischen Rechts mit Ausnahme der Kollisionsnormen und des UN-Kaufrechts.

14.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

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